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Abgeschlossene Projekte des Fachgebietes Raumordnung und Planungstheorie

FGW-Projekt "Lebenschancen im Quartier" (2016 - 2018)

FGW_Symbolbild

05.05.2016 – Wirkungen sozialräumlicher Strukturen im Stadtteil auf die Lebenschancen der Bewohner_innen

Die (Lebens-)Chancen von Personen bestimmen über deren (Wahl-)Möglichkeiten in der Lebensgestaltung. Sie unterscheiden sich sowohl zwischen den einzelnen Individuen als auch zwischen sozialen Gruppen und Lebenslagen. So können sich aufgrund bestimmter Einflussfaktoren soziale Ungleichheiten entwickeln und verfestigen. Im Forschungsprojekt „Lebenschancen im Quartier“ interessiert uns aus einer raumwissenschaftlichen Perspektive insbesondere die Frage, welchen Einfluss das Wohnumfeld (Quartier) auf die Lebenschancen von Personen ausübt.

 

DFG-Projekt „Einfluss des demographischen Wandels auf die Empfindlichkeit von Städten gegenüber dem Klimawandel" (2015-2018)

Klimawandelregionstypen2010

01.01.2015 – Die wissenschaftlichen Diskurse in den Forschungsfeldern Demografischer Wandel, Klimawandel und Adaptive Planung haben sich getrennt voneinander entwickelt. Bestehende Querbezüge werden weitgehend ausgeblendet. Die fehlende Verknüpfung wirft angesichts offenkundiger Zusammenhänge und Relevanz für die aktuelle und zukünftige Stadt- und Regionalentwicklung Fragen auf und verdeutlicht den Bedarf an raumwissenschaftlicher Grundlagenforschung.

 

Zielfindungsprozess der Metropolregion Hamburg (2014 – 2015)

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02.07.2014 – Aufbauend auf der bereits abgeschlossenen Evaluation der Arbeit der Metropolregion Hamburg (MRH) in den Jahren 2010 bis 2013 berät das FG ROP die Metropolregion Hamburg im Rahmen ihrer mittel- und langfristigen Strategieentwicklung.

Ziel ist es, die mittel- und langfristigen Entwicklungsziele der MRH (mittelfristig: Strategischer Handlungsrahmen 2014-2016, langfristige Ziele bis 2025) zu erörtern sowie inhaltliche als auch für strukturelle Fragen zu diskutieren. Zu den Aufgaben der Projektbegleitung gehören die fortlaufende Beratung der MRH, die Erarbeitung von drei Szenarien über mögliche zukünftige Entwicklungen der MRH in Abstimmung mit der MRH, die Moderation von zwei Workshops mit den regionalen Akteuren sowie die konzeptionellen Verdichtung der Ergebnisse dieses Prozesses. Zur Erarbeitung der Szenarien im Rahmen des Zielfindungsprozesses der Metropolregion Hamburg wird ein so genannter „transformativer Ansatz“ der Szenarioplanung zur Anwendung kommen. Der Schwerpunkt liegt darauf, ein gemeinsames Verständnis unter den regionalen Akteuren der Metropolregion über mögliche Entwicklungen und Handlungsalternativen zu entwickeln.

 

Evaluation der Metropolregion Hamburg (2013 – 2014)

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06.01.2014 – Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung der Metropolregion Hamburg (MRH) evaluiert das FG ROP im Auftrag der Träger der Metropolregion die Arbeit in den Gremien der MRH im Zeitraum 2010 bis 2013. Die Untersuchung steht damit in der Tradition früherer Evaluationen in der MRH.

Grundsätzlich sind Evaluationen in der Regionalentwicklung methodisch anspruchsvoll und stehen vor eine Reihe spezifischer Herausforderungen. So beruht das traditionelle Evaluationsverständnis auf linearen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen, denen die Komplexität regionaler Entwicklungs-prozesse gegenübersteht. Darüber hinaus sind regionale Zielaussagen i.d.R. interpretationsbedürftig und lassen sich nur schwer operationalisieren.
Die vorliegende Untersuchung fokussiert auf Basis von Dokumentenanalysen, Telefoninterviews, Expertenworkshops und einer Online-Befragung auf eine summative Umsetzungs-, Zielerreichungs- und Effizienzkontrolle. Evaluanden sind die Gremien der MRH (Regionsrat, Lenkungsausschuss, Arbeitsgruppen, Regionalkonferenz und die Geschäftsstellen), ihre Instrumente sowie ihre Arbeits- und Entscheidungsprozesse.

 

Buchprojekt „Polyzentrale Metropolregionen“

Symbolbild Band

11.11.2013 – Ziel des gemeinsam von Prof. Danielzyk und Prof. Wiechmann initiierten Vorhabens ist die Publikation eines Sammelwerks von insgesamt 30 Autor(inn)en, in dem die weltweite Entwicklung inter-urban polyzentraler Metropolregionen aus verschiedenen Perspektiven erörtert und der state of the art zusammengefasst wird. Der Begriff Metropolregion wird dabei in einem weiteren Begriffsverständnis verwendet. Er umfasst sowohl das empirisch-analytische Begriffsverständnis einer Metropolregion als Standort- und Verflechtungsraum von Städten und Gemeinden mit bedeutenden Metropolfunktionen wie auch das Begriffsverständnis einer Metropolregion als politisch-planerischer Handlungsarena.

Im Fokus des Bandes mit fünf thematischen Grundlagenkapiteln und zwölf Fallstudien aus neun Ländern stehen inter-urban polyzentrale Metropolregionen, also traditionell polyzentrale Städteregionen, die aus mehreren sowohl historisch wie administrativ unterscheidbaren größeren und kleineren Kernstädten in räumlicher Nähe bestehen. Für diese werden anhand einheitlicher Leitfragen die funktionalen Verflechtungen innerhalb der Region sowie der regionalpolitische Entwicklungsprozess in den Blick genommen werden.

 

Dissertationsvorhaben: Diskurse im Planungskonflikt (2010 - 2016)

Dissertationsvorhaben_MG

01.03.2011 – Gesamtgesellschaftliche Dynamiken haben oft direkten und indirekten Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse sowie die Organisation räumlicher Planung. Spätestens seit den 1990er Jahren finden sich vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in Form von Ausdifferenzierung und Fragmentierung der Lebensstile in der planungswissenschaftlichen Literatur vermehrt Auseinandersetzungen mit einem Paradigmenwechsel räumlicher Planung in dessen Folge sich ebenfalls eine Vielzahl neuer Akteurskonstellationen ergibt. Aus den zum Teil sehr differenzierten Beziehungsgeflechten zwischen den Akteuren erwachsen entsprechende Konfliktpotentiale, besonders eindrücklich manifestieren sich diese seit einiger Zeit an großtechnischen Vorhaben und Anlagen im Zuge der Raum- und Stadtentwicklung.

 

MORO Stadt-Land-Partnerschaften: großräumig – innovativ – vielfältig

Moro Stadt_Land_Partnerschaft

01.03.2011 – Metropolregion Mitteldeutschland: Partnerschaft der Metropolregion – Partnerschaft der Stadtregionen

Die Metropolregion Mitteldeutschland wird von den Städten Chemnitz, Dessau-Roßlau, Dresden, Gera, Halle, Leipzig, Magdeburg, Zwickau sowie Jena für die ImPuls-Region Erfurt-Weimar-Jena gebildet; ihr räumlicher Umgriff erstreckt sich über die drei Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Seit den Anfängen in den 1990er Jahren hat sich die interkommunale Zusammenarbeit in der polyzentralen Metropolregion Mitteldeutschland verstetigt und sukzessive in räumlicher und thematischer Hinsicht erweitert. Von Beginn an war es Ziel, sich gemeinsam im internationalen Wettbewerb gegenüber anderen Metropolregionen im Hinblick auf Größe, Finanz- und Wirtschaftskraft sowie Außenwahrnehmung zu behaupten. Hierzu sollten die vorhandenen Potenziale der einzelnen Stadtregionen gebündelt und auf der Ebene der Metropolregion weiterentwickelt werden. Anknüpfend an die Ergebnisse des vorherigen MORO „Überregionale Partnerschaften“ (2008–2010) soll in diesem MORO der überregionale Steuerungsansatz der mitteldeutschen Partnerschaft – als „Partnerschaft der Stadtregionen“ – weiterentwickelt werden.

 

MORO Überregionale Partnerschaften in grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen – Begleitende Expertisen

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01.03.2011 – Die Benachteiligung von Grenzregionen ist in doppelter Hinsicht evident: Zum einen durchschneiden Verwaltungsgrenzen diese Räume, trennen ihre Teilgebiete wirtschaftlich, sozial und kulturell voneinander ab und erschweren eine kohärente Entwicklungsstrategie. Zum anderen wurden Grenzgebiete im Rahmen nationaler Politiken häufig vernachlässigt, so dass ihre Wirtschaft tendenziell marginalisiert wurde.

 

MORO Überregionale Partnerschaften: Metropolregion Sachsendreieck - Vom Städtenetz zur überregionalen Partnerschaft

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01.03.2011 – Die Metropolregion Mitteldeutschland (bis 2009: Metropolregion Sachsendreieck) versteht sich als Partnerschaft von Stadtregionen der drei mitteldeutschen Länder. Förmliche Mitglieder sind die Oberzentren Chemnitz, Dessau-Roßlau, Dresden, Gera, Halle, Leipzig, Magdeburg, Zwickau sowie Jena für die ImPuls-Region Erfurt-Weimar-Jena. Die Oberzentren sollen als Vertreter ihre Stadtregion die Abstimmung innerhalb des Verflechtungsbereiches sicherstellen. Die drei Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wirken beratend mit.

 

MORO Eval - Wissenschaftliche Evaluation zweier Forschungsfelder mit mehreren Modellvorhaben der Raumordnung zur Sicherung der Daseinsvorsorge

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01.03.2011 – Seit 1992 forciert die Bundesraumordnung mit dem Aktions¬programm „Modellvorhaben der Raumordnung“ (MORO) die Entwicklung nachahmenswerter Beispiele regionaler Kooperationen, z.B. im Rahmen von Regionalkonferenzen und Städtenetzen. Durch die Freiwilligkeit der Teilnahme und den experimentellen, zeitlich befristeten Charakter der Modellvorhaben vermied der Bund einerseits einen weitergehenden Eingriff in die Planungshoheit der Länder, konnte aber andererseits durch die Verbreitung von ‚Best Practice’-Ansätzen eine erkennbare Stärkung der Region als räumliche Handlungsebene bewirken. Es entstand ein ‚persuasiver Interventionismus’, bei dem die Initiative zwar Top down entwickelt wurde, jedoch auf die Überzeugung und freiwillige Teilnahme der regionalen Akteure angewiesen war. Allerdings fehlt bisher der Nachweis, dass auf Freiwilligkeit und Best Practice setzende Modellvorhaben eine effektive Form der Steuerung der Raumentwicklung darstellen, da die Wirkung in die Breite nicht selten der Propaganda der guten Tat überlassen wurde.

 

COST Action 803 »Cities Regrowing Smaller« (CIRES)

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01.03.2011 – Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist das Phänomen schrumpfender Städte in weiten Teilen Europas zu beobachten. Der Umgang mit den demographischen, ökonomischen und physischen Schrumpfungsprozessen und die Planung für deutlichere kleinere, gleichwohl aber lebenswerte Städte gehört in der nahen Zukunft zu den größten urbanen Herausforderungen in Europa. Vor diesem Hintergrund zielt die COST Action CIRES auf die Generierung von Wissen bezüglich Regenerierungsstrategien in schrumpfenden Städten Europas. Durch die Unterstützung des Austausches von wissenschaftlichen Erkenntnissen und die Anregung neuer Ideen in ausgewählten Referenzstädten wird das Netzwerk mit über 50 Wissenschaftlern aus 23 Ländern als Katalysator für innovative Lösungen im Umgang mit dem demographischen Wandel und in der Gestaltung des Umbaus von schrumpfenden Städten in Europa wirken.

 

Regionales Handlungskonzept Wohnen 2020 Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler

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01.03.2011 – Der Regionale Arbeitskreis Entwicklung, Planung und Verkehr Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (:rak) entwickelt derzeit ein Regionales Handlungskonzept Wohnen 2020 Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler. Basis
sind Untersuchungen, die gemeinsam mit der Universität Bonn, dem
IÖR Dresden und der Universität Kaiserslautern durchgeführt werden.

 

Regionalreport Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen - Differenzierung des »Wegweisers Demographischer Wandel« für drei ostdeutsche Bundesländer.

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01.03.2011 – Das Internet-Angebot als auch durch die begleitende Buchpublikation eine sehr große Verbreitung gefunden und viel positive Resonanz erzeugt. Von Nutzerseite wurde dabei wiederholt der Wunsch nach räumlich differenzierten Darstellung der regionalspezifischen Situation geäußert. Eine länderspezifische Darstellung der Cluster und Handlungsempfehlungen ermöglicht passgenauere Analysen und Empfehlungen und besitzt einen hohen Nutzen für die Anwender. Daher plant die Bertelsmann Stiftung regionale Wegweiser-Berichte zu einzelnen Ländern bzw. Gruppen von Ländern. Ein erster Bericht wurde für das Land Niedersachsen erarbeitet. Ein zweiter, gemeinsamer Bericht wird in dem vorliegenden Vorhaben für die drei südlichen Länder in Ostdeutschland - Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen - erarbeitet

 

Urbanität und Urbanisierung in Europa: Deutschland als Vorreiter?

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01.03.2011 – Seit der Wiedervereinigung zeigen sich in deutschen Städten widersprüchliche Entwicklungen. Die Ablehnung des sozialistischen Stadtmodells, die Verbreitung einer Stadtplanung westdeutscher Prägung und neuer Mobilitätsleitbilder führen einerseits tendenziell zu einer Konvergenz der west- und ostdeutschen Entwicklungen. Andererseits sind die letzten zwei Jahrzehnte, als Folge von Metropolisierung und Stadtschrumpfung, durch eine starke wirtschaftliche, soziale und kulturelle Differenzierung gekennzeichnet dort.

 

Megacity Forschungsprojekt HCMC – Vorsorge- und Anpassungsstrategien an die Auswirkungen des Klimawandels in der Stadtregion Ho Chi Minh City / Vietnam

HCMC

01.03.2011 – All global comparative country studies list Vietnam as a country which will be extremely vulnerable to climate change in the future because of its topography. The metropolis and economic center Ho Chi Minh City (HCMC) north of the Mekong Delta is particularly affected. Even today, HCMC has to struggle with climate-related problems whose impacts are brought about or intensified by shortcomings in managing rapid urban growth, in spatial urban planning and in urban infrastructure management. Against the background of climate change, it is necessary to carry out a well-founded examination of the consequences for urban development as well as substantial countermeasures on all levels of urban development planning.