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Veranstaltungen im Sommersemester 2014

B.Sc. Modul 2: A-Projekt 04

01.04.2014 – Raum-Bilder und Planung: Die vielen Stimmen zum Ruhrgebiet
Betreuung: Dipl.-Geogr. Marian Günzel (ROP), Dipl.-Ing. Thomas Terfrüchte (ROP)

Über einen langen Zeitraum innerhalb des 20. Jahrhunderts war das Ruhrgebiet bestimmt durch die dort ansässige Kohl- und Stahlindustrie. Rauchende Schornsteine, rußgeschwärzte Gesichter und Städte sowie ein stets grauer Himmel prägten das Bild, auch in den Köpfen der Menschen. Dieses Bild hat sich im Laufe der Jahrzehnte dermaßen verfestigt, dass es in den letzten Jahren insbesondere bei Besuchern des Ruhrgebiets zur geflügelten Äußerung des Erstaunens wurde, wie grün es doch hier sei.

 

B.Sc. Modul 3: F-Projekt 06

01.04.2014 – Fukuchiyama und Amagasaki: Schrumpfende Städte in Japan
Betreuung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann, Dipl.-Ing. Anne Volkmann (ROP), Dipl.-Ing. Jan Polivka (STB)

Der demographische Wandel ist in Japan weiter fortgeschritten als in jedem anderen Land der Welt. Sowohl Geburtenrate als auch Zuwanderung sind extrem niedrig und führen dazu, dass das Land seit einigen Jahren einen sich weiter beschleunigenden Bevölkerungsverlust erfährt. Zugleich nimmt die Zahl der schrumpfenden Städte rasant zu. Vor allem ländlich-periphere Räume verlieren massiv an Einwohnern, aber auch die großen Ballungsräume weisen ein enges Nebeneinander von Wachtsums- und Schrumpfungsgebieten auf.

 

B.Sc. Modul 9: Empirische Analysemethoden - Übung

01.04.2014 – Die Übung "Empirische Erhebungsmethoden" ist an die Vorlesung "Empirische Erhebungsmethoden" angegliedert. In der Übung werden die in der Vorlesung vorgestellten Forschungsprozesse und empirischen Erhebungsverfahren vertieft und in praktischen Übungen erprobt.

 

B.Sc. Modul 15: Geschichte der Raumplanung

01.04.2014 – In der Veranstaltung, die eine Kombination aus Vorlesung und Seminar ist, sollen die wichtigsten Etappen der historischen Entwicklung der Raumplanung dargestellt und vermittelt werden. Der Fokus liegt dabei bei auf dem 19. und 20. Jahrhundert. Gegenstand der Veranstaltung ist sowohl die örtliche als auch die überörtliche Raumplanung und in diesen Bereichen widmet sie sich inhaltlich jeweils der Organisations- und der Ideengeschichte. Dabei sollen auch die für die Entwicklung der Raumplanung relevanten Persönlichkeiten vorgestellt werden.

 

B.Sc. Modul 18: Standortstruktur und Regionalentwicklung

01.04.2014 – Das Vorlesungsseminar thematisiert aus einer theoretisch-analytischen Perspektive die Ursachen der räumliche Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten und der wirtschaftlichen Nutzung von Standorten sowie zentrale Bestimmungsfaktoren der stadt- und regionalökonomischen Entwicklung.

 

M.Sc. Modul 1: Legacy Cities in the Northern Hemisphere: Case Studies of Trajectories and Regeneration Strategies

01.04.2014 – Betreuung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann, Dipl-Geogr. Marian Günzel (ROP)

Urban shrinkage is one of the main challenges of contemporary urban development in many advanced countries. At the beginning of the 21st century, shrinking cities are widespread across the northern hemisphere. In the affected areas, several causes for population loss can be traced, such as demographic change, outmigration, structural changes in the economy, and suburbanization. These changes lead to urban decline of sometimes severe extent and cause substantial problems: high vacancies, oversupply of infrastructures, fast ageing of the remaining population and a poor image of the place. However, over the past years many shrinking cities developed local strategies to respond to these challenges in various ways.

 

M.Sc. Modul 2: M-Projekt 08

01.04.2014 – Chancengleichheit unter Schrumpfungsbedingungen
Betreuung: Dipl.-Ing. Anne Volkmann (ROP)

Das Postulat der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in allen Teilräumen ist ein Grundpfeiler der deutschen Raumordnung und leistet einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration (Strubelt 2004). Mit neuen Herausforderungen der Raumentwicklung – allen voran den zunehmenden Einwohnerverlusten in Städten und peripheren Regionen – wird die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse auf den Prüfstand gestellt und damit eine grundlegende Frage nach der Gewährleistung räumlicher Gerechtigkeit und Chancengleichheit in Zeiten der Schrumpfung aufgeworfen. Prosperierenden Metropolräumen stehen schrumpfende Regionen gegenüber, die ihren Einwohner_innen nur eine vergleichsweise geringere Ausstattung und Vielfalt im Bereich der Daseinsvorsorge, der kulturellen und sozialen Infrastruktur sowie der Arbeitsplätze, Mobilitätsangebote, Bildung und in anderen Lebensbereichen bieten können. Seit einiger Zeit gibt es umfassende Forschungen und innovative praktische Ansätze, die sich mit Fragen der Versorgungssicherheit, der Organisation und der Effizienz von Angeboten in schrumpfenden peripheren Regionen auseinandersetzen und somit einen Beitrag dazu leisten, eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse trotz rückgängiger Bevölkerung und Ressourcen zu gewährleisten. Diese Ansätze widmen sich dem Thema vor allem aus einer strukturell-planerischen Perspektive, die sich im Wesentlichen an Richtwerten in der infrastrukturellen Ausstattung orientiert und diese zunehmend mit neuen Modellen der Versorgung und Organisation aufweicht.

 

M.Sc. Modul 3: Vertiefungsschwerpunkt 2: Strategische Stadt- und Regionalentwicklung

01.04.2014 – Klimawandelgerechte Stadtentwicklung
Betreuung: Dipl-Geogr. Andreas Gravert (ROP)

Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel werden mehr und mehr als zentrale Herausforderungen strategischer Stadt- und Regionalentwicklung in Deutschland diskutiert. Stetig erweiterte wissenschaftliche Grundlagen sowie (sogenannte) Naturkatastrophen, die zunehmend medial im Kontext des Klimawandels diskutiert werden, holen das Thema immer häufiger auf die Agenda der Städte und Metropolregionen.