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Veranstaltungen im Sommersemester 2018

B.Sc. Modul 3: F-Projekt 04:Transforming a Polycentric Metropolitan area - Strategic Planning in Turin, Italy

10.03.2018 – Transforming a Polycentric Metropolitan area - Strategic Planning in Turin, Italy
Betreuung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann (ROP), Dr. Letizia Imbres (ROP)

Even though its economy ranks third in the Eurozone (after Germany and France), Italy has been hit harder than other European countries by the recent economic and financial crisis. In addition, by being located along the Central Mediterranean route, Italy has been particularly affected by the current refugee crisis, which put further pressure on the already difficult socio-economic situation. The country’s most important industrial center is Turin, which is Italy’s fourth largest population center. The city is also the home of the Fiat car company. Its population peak was reached in 1975, when Turin accounted for 1.2 million inhabitants. As many other car producing centers worldwide, Turin’s industrial base underwent deep restructuring in the 1980s and 1990s. During this period, the city experienced significant population shrinkage. Today, the city has some 890,000 inhabitants while the newly established “Città Metropolitana” accounts for 2.3 million. Facing with structural change, the city has embraced strategic planning in the mid-1990s (three strategic plans have been drafted and adopted since then) in order to define future socio, economic, and territorial goals, as well as the strategies for achieving them. The selection of Turin as host city for the 2006 Winter Olympics accelerated the ongoing process of economic diversification and improved the local infrastructure systems. However, these interventions left behind huge debts that, in recent years, have led the City of Turin on the brink of bankruptcy.

 

B.Sc. Modul 3: F-Projekt 08: Akzeptanz von restriktiven Maßnahmen für den Pkw-Verkehr

10.03.2018 – Akzeptanz von restriktiven Maßnahmen für den Pkw-Verkehr
Betreuung: Dipl.-Ing. Alexander Reichert (VPL), Dipl.-Ing. Janna Albrecht (VPL), Dr. Dipl.-Ing. Christian Lamker (ROP)

Die letzten Jahrzehnte sind gekennzeichnet von einer starken Zunahme des Personenverkehrs. Die zurückgelegten Distanzen von 9 km pro Person und Tag (1950) haben sich mehr als vervierfacht auf rund 41 km pro Person und Tag (2014). Den größten Anteil hat dabei der motorisierte Individualverkehr, dessen Beitrag an der Verkehrsleistung in den letzten 15 Jahren konstant bei 28-29km pro Person und Tag lag (Weiß et al. 2016).

Verkehrsplanerische Maßnahmen verfolgen oft Strategien der Verkehrsvermeidung und Verlagerung der Wege auf den Umweltverbund. Pull-Maßnahmen, die den ÖPNV und den Rad-, und Fußverkehr begünstigen, stoßen dabei häufig auf Akzeptanz. Push-Maßnahmen, die auf den motorisierten Individualverkehr restriktiv wirken, wie eine Erhöhung der Parkgebühren in den Innenstädten, Reduzierung von Stellplätzen oder die Reduzierung von Fahrspuren für den MIV, sind zwar ebenfalls in der Diskussion (aktuelle Diskussionen in Do.: Dieselverbot, Fahrradstraßen und Tempo30 auf sieben Hauptstraßen in Dortmund), stoßen aber häufig sowohl in der Politik als auch in der Bevölkerung auf Widerstand. Dabei zeigen verschiedene Studien, dass vor allem die Kombination von Push- und Pull-Maßnahmen wirksam ist, um Verkehr zu vermeiden bzw. zu reduzieren (z.B. Lautso et al. 2004; Nocera und Cavallaro 2011).

 

B.Sc. Modul 15: Allgemeine Planungstheorie - Geschichte der Raumplanung

10.03.2018 – Allgemeine Planungstheorie - Geschichte der Raumplanung
Betreuung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann (ROP)

In der Veranstaltung, die eine Kombination aus Vorlesung und Seminar ist, sollen die wichtigsten Etappen der historischen Entwicklung der Raumplanung dargestellt und vermittelt werden. Der Fokus liegt dabei bei auf dem 19. und 20. Jahrhundert. Gegenstand der Veranstaltung ist sowohl die örtliche als auch die überörtliche Raumplanung und in diesen Bereichen widmet sie sich inhaltlich jeweils der Organisations- und der Ideengeschichte. Dabei sollen auch die für die Entwicklung der Raumplanung relevanten Persönlichkeiten vorgestellt werden.

Die Vermittlung der Geschichte der Raumplanung dient dazu, aktuelle Themen und Positionen, Methoden und Leitbilder in einen historischen Kontext einbetten zu können und vor diesem Hintergrund ein umfassendes Verständnis für die eigene Profession zu gewinnen. Viele Themen und Strukturen in der Raumplanung lassen sich nur vor einem historischen Kontext verstehen, somit bildet der geschichtliche Bezug auch den Ansatzpunkt für ihre Weiterentwicklung.

 

B.Sc. Modul 18: Theorie der Raumentwicklung - Standortstruktur und Regionalentwicklung

10.03.2018 – Theorie der Raumentwicklung - Standortstruktur und Regionalentwicklung
Betreuung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann (ROP)

Das Vorlesungsseminar thematisiert aus einer theoretisch-analytischen Perspektive die Ursachen der räumliche Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten und der wirtschaftlichen Nutzung von Standorten sowie zentrale Bestimmungsfaktoren der stadt- und regionalökonomischen Entwicklung.

 

M.Sc. Modul 1: Allgemeine Raumforschung und Raumplanung | Seminar/Übung

10.03.2018 – Moderationsseminar
Betreuung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann (ROP).

Planerische Entscheidungen über die Nutzung des Raumes bleiben selten ohne ökologische, soziale oder eigentumsrechtliche Auswirkungen. Raumplanung ist daher nahezu nie konfliktfrei. Die Lösung und Bewältigung von Interessenkonflikten gehört zum Wesen der Raumplanung. Dies erfordert eine Formalisierung und Steuerung der Interaktion. Ungesteuerte Kommunikationsprozesse mit vielen Beteiligten tendieren andernfalls dazu, dass Redebeiträge sich einseitig auf wenige Akteure konzentrieren, wertvolle Anregungen nicht mehr geäußert und wichtige Informationenunzureichend beachtet werden. Daher ist es sinnvoll, die Kommunikation in Gruppen aktiv zu steuern und geeigneten Regeln zu unterwerfen.

Dies ist die Aufgabe der Moderation. Die von den Moderatorinnen und Moderatoren verwendeten Methoden und Verfahren befinden sich seit ca. 30 Jahren zwar in einer dynamischen Weiterentwicklung, die gängigen Moderationstechniken sind einzeln jedoch relativ leicht erlernbar. Sie jeweils adäquat auszuwählen und einzusetzen, erfordert aber viel Einfühlungsvermögen und Erfahrung. Das Seminar möchte vor diesem Hintergrund in kompakter und ohne Vorwissen verständlicher Form sowohl theoretische Grundlagen vermitteln als auch anwendbares Wissen zur Gestaltung von Kommunikationsprozessen in der Raumentwicklung an die Hand geben. Die Studierenden sollen damit einerseits in die Lage versetzt werden, die Zweckmäßigkeit des Einsatzes bestimmter Moderationsverfahren in konkreten Entscheidungsprozessen der Stadt- und Regional-planung zu bewerten. Andererseits sollen praktische Übungen und Planspiele einen Einstieg in die eigene Moderationstätigkeit bieten.

 

M.Sc. Modul 3: Vertiefungsschwerpunkt 2: Strategische Stadt und Regionalentwicklung

10.03.2018 – "Storytelling" in der strategischen Regionalentwicklung:
Betreuung: Dipl.-Geogr. Marian Günzel (ROP)

Aufgabe der Raumordnung ist die Entwicklung, Ordnung und Sicherung von Regionen und Ländern. Für die Entwicklungsaufgabe haben sich die traditionellen Konzepte und Instru­mente der Raumordnung jedoch nur bedingt als zweckmäßig erwiesen. Wichtiger sind neue Formen der strategischen Regio­nalentwicklung, wie sie beispielsweise in verschiedenen Modellvorhaben und Wettbewerben der Raumordnung, in der regionalen Strukturpolitik oder der Agrarpolitik erprobt worden sind. Auch die Internationalen Bauausstellungen haben wichtige Impulse vermittelt. Hinsichtlich des prozeduralen Arrangements dienen diese Ansätze gemeinhin der strategischen Entwicklung von Räumen unter der Maßgabe der integrativ-partizipativen Planung bei gleichzeitiger strategischer Handlungsfähigkeit.